Meet me in Ireland – Kapitel 2

Ronan

Ronan lehnte sich gegen die Wand der Werkstatt und schloss die Augen. Die Begegnung mit der Frau am Strand hatte ihn unruhig gemacht. Er mochte es nicht, wenn irgendjemand so nah an ihn herankam. Das hatte sie nicht wissen können, aber trotzdem fragte er sich, was sie morgens um diese Zeit am Strand zu suchen hatte. Normalerweise verirrten sich keine Touristen in diese Ecke, und Einheimische auch nicht. Sonst wÀre er ja wohl kaum dort gewesen, um mit Bran zu spielen.

Vielleicht sollte er es einfach lassen. Es war nun einmal peinlich, dass er als erwachsener Mann mit einem Otter spielte, und frĂŒher oder spĂ€ter wĂŒrde es irgendjemand aus Emerald Cliffs herausbekommen, und die anderen wĂŒrden ihn gnadenlos damit aufziehen. Auch wenn sie nicht mehr in der Schule waren, liebten es seine Freunde immer noch sich gegenseitig mit solchen Dingen aufzuziehen.

Zumindest war er sich bei der Fremden ziemlich sicher, dass sie es nicht herumerzĂ€hlen wĂŒrde. Zum einen war sie eine Urlauberin, die bald wieder abreiste, und zum anderen hatte er nicht den Eindruck gehabt, dass sie jemand wĂ€re, der so etwas herumtratschte. Außerdem hatte sie es ihm am Ende ihres GesprĂ€chs noch einmal zugesagt, dass sie es fĂŒr sich behalten wĂŒrde.

Obwohl er es nicht gewollt hatte, hatte er ihr noch lange nachgeschaut, wĂ€hrend sie ĂŒber den Strand geschlendert war. Er hatte gesehen, wie sie ihre Schuhe ausgezogen hatte und mit den nackten FĂŒĂŸen in die Wellen gegangen war. Es musste kalt gewesen sein, denn sie war zunĂ€chst zurĂŒckgezuckt, dann war sie bis zu den Knien ins Wasser gewatet. Sie hatte ihr Sommerkleid bis zu den Oberschenkeln hochgehoben. Ihre Bewegungen waren anmutig gewesen, fast tĂ€nzerisch.

Nicht, dass er bewusst hingeschaut hĂ€tte, aber es waren schöne Beine gewesen, und es hatte Ronan daran erinnert, dass er auch schon unbeschwerte Tage an diesem Strand gehabt hatte. Die waren lange vorbei, und im Grunde hatte er morgens auch nichts am Strand zu suchen. Manchmal kam ihm die Freundschaft mit dem Otter sehr einseitig vor. Vermutlich wĂŒrde das Tier ihn nicht vermissen, wenn er nicht mehr kĂ€me. Und doch ging er immer wieder hin. Aus irgendeinem Grund konnte er nicht anders. Heute hatte er ihm nur die neuen BĂ€lle zeigen wollen. Sie hatten schon lĂ€nger kein BĂ€llebad mehr gemacht. Schade, dass Bran nur kurz damit hatte spielen können, bevor sie gestört worden waren.

“Da bist du ja schon”, sagte auf einmal eine Stimme neben ihm.

Er drehte sich zu Marion um, die mit offenen Armen auf ihn zukam, doch die HĂ€nde sinken ließ, als sie sich offenbar daran erinnerte, dass er nicht gerne umarmt wurde. Zum GlĂŒck merkte sie sich so etwas. Er musste es nicht sagen oder sie trotzdem umarmen, obwohl er das gar nicht wollte.

“Wie immer bist du ĂŒberpĂŒnktlich”, sagte sie mit einem LĂ€cheln. “Das mag ich so an dir. Auf dich kann man sich immer verlassen.”

Ronan runzelte die Stirn. Irgendetwas fĂŒhrte sie im Schilde, das hörte er schon an ihrem Tonfall. Marion kannte er schon so lange, dass er sie manchmal besser einschĂ€tzen konnte als seine Freunde.

“Wenn Frau BĂŒrgermeisterin ruft, komme ich natĂŒrlich sofort”, sagte er und zog einen Mundwinkel hoch.

Sie stieß ihn leicht an. „Wenn du Frau BĂŒrgermeisterin sagst, dann klingt es immer, als wĂŒrdest du dich ĂŒber mich lustig machen.”

“Vielleicht tue ich das ja”, sagte er.

Sie schĂŒttelte den Kopf. “Tust du nicht. DafĂŒr bist du viel zu gutmĂŒtig.”

Ronan konnte ein LĂ€cheln nicht unterdrĂŒcken. Auch wenn es vielleicht nicht so strahlend wie das der Amerikanerin von heute morgen war, aber zumindest war es ein LĂ€cheln. Und er sollte jetzt nicht mehr an die Frau von heute morgen denken. “Also, warum wolltest du mich treffen?”

Marion seufzte. “Es geht um die Werkstatt.”

“Das dachte ich mir schon.” Er nickte und betrachtete die Werkstatt, in der er so viele Jahre lang gearbeitet hatte. Erst wĂ€hrend der Schulzeit, als Marion ihn zum ersten Mal unter ihre Fittiche genommen hatte, dann fĂŒr seine Lehre bei Marions Mann und dann als Geselle, bis er es nicht mehr in Emerald Cliffs ausgehalten hatte und gegangen war. Vielleicht hatte er es auch deswegen nicht mehr ausgehalten, weil Patrick, Marions Mann, immer langsamer in der Werkstatt geworden war, immer vergesslicher, und sie die Werkstatt schließlich geschlossen hatten. 

Patrick hatte Ronan mehrmals gefragt, ob er die Werkstatt ĂŒbernehmen wollte, doch damals hatte er sich nicht binden wollen und war lieber geflohen. Doch jetzt war er zurĂŒck, und die Werkstatt stand schon seit fast fĂŒnfzehn Jahren leer.

“Also”, sagte Marion und holte den SchlĂŒssel aus der Tasche, den Ronan frĂŒher selbst oft benutzt hatte. Sie schloss die Werkstatt auf. “Du warst ja neulich nicht bei der Gemeindeversammlung.”

Ronan schĂŒttelte den Kopf. “Du weißt, dass ich nicht zu solchen Veranstaltungen gehe.”

Sie schnalzte mit der Zunge. “Solltest du aber. Da werden viele wichtige Dinge besprochen. Und da du jetzt wieder ein Teil der Gemeinschaft von Emerald Cliffs bist, und sogar ein wichtiger Teil, solltest du dich besser informieren.”

Er zuckte mit den Schultern. “Du informierst mich doch immer.”

“Und was ist, wenn ich das einmal vergesse?”

“Dann wird es mir irgendjemand anders erzĂ€hlen, wenn es wirklich wichtig ist.”

Ronan setzte dabei auf seine vier Freunde, die alle immer viel besser als er selbst informiert waren. Schließlich sahen sie sich jeden Tag bei ihren Treffen in der Werkstatt. Es war fast unmöglich, etwas zu in Emerald Cliffs zu verpassen.

Marion seufzte. “Das mag sein, aber es geht ja nicht nur darum, dass du informiert bist, sondern auch, dass du mitgestalten kannst.”

Ronan hob eine Augenbraue und schwieg. Marion wusste, dass er nicht mitgestalten wollte.

Sie lĂ€chelte ihn an. “Du brauchst gar nicht so grimmig zu schauen. Du hast immer gute Ideen, und wie ich schon sagte, du bist ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft.”

“Was hast du jetzt schon wieder vor?”, fragte Ronan und trat hinter ihr in die Werkstatt.

FĂŒr einen Moment nahm ihm die Erinnerung die Luft zum Atmen. Sein Herz wurde schwer. Das war sein sicherer Hafen gewesen, und er mochte es, dass sich in der Werkstatt so gut wie nichts verĂ€ndert hatte. Die Maschinen und Werkzeuge standen immer noch genau an den PlĂ€tzen, wo sie frĂŒher gewesen waren. Der Geruch von Holz und Öl hing noch in der Luft. Sicherlich, Patrick hatte ein wenig Unordnung verursacht in den letzten Monaten, in denen Ronan nicht mehr hier gewesen war, und einige Teile waren auch nicht mehr da, aber trotzdem war es immer noch seine Heimat.

Ein paarmal war er schon hier drin gewesen, seit er nach Emerald Cliffs zurĂŒckgekehrt war. Der scharfe Stich darĂŒber, dass er dieses einfache, schöne Leben von damals nicht mehr zurĂŒckbekommen konnte, hatte sich in einen stillen Schmerz verwandelt, den Ronan regelmĂ€ĂŸig entschlossen zur Seite schob. Das war vergangen, und es hatte keinen Sinn, sich davon ĂŒberwĂ€ltigen zu lassen.

Marion atmete tief durch und schaute sich um. “Manchmal kommt es mir immer noch so vor, als ob er noch da ist”, sagte sie.

Der Schmerz wurde wieder etwas stÀrker, und Ronan zog es vor, darauf nicht zu antworten. Er ging zur Werkbank, fasste jedoch nichts an. Seine HÀnde wurden unruhig, und er ballte sie zu FÀusten. Ruhig wartete er darauf, dass Marion weitersprach. Sie tat nie irgendetwas ohne Grund, und ihre Verabredung hier diente auch irgendeinem Zweck. Das war nicht schlimm, aber er hÀtte zu gern gewusst, was sie von ihm wollte.

Er mochte es, dass sie eine so engagierte BĂŒrgermeisterin war, die die Gemeinschaft zusammenhielt, sich um alle kĂŒmmerte und stĂ€ndig frischen Wind und neue Ideen in den Ort brachte. Manchmal war es ein bisschen zu viel Wind und zu ungewöhnliche Ideen, aber solange er nichts tun musste, war es in Ordnung. Es gab genug Leute, die Spaß daran hatten. Allerdings fĂŒrchtete er, dass er an der Reihe war, etwas fĂŒr Emerald Cliffs zu tun, zumindest wenn es nach Marion ging.

Sie trat zu der Werkbank, die Patricks Lieblingsplatz gewesen war, und strich fast zĂ€rtlich ĂŒber den Griff eines Hammers. Das abgegriffene Holz glĂ€nzte im gedĂ€mpften Licht. “Ich finde, es ist an der Zeit, diese Werkstatt wieder zum Leben zu erwecken.”

“Du willst verkaufen?” Ronan merkte, wie Interesse in ihm aufstieg, doch dann schĂŒttelte er den Kopf. Nein, er hatte eine Werkstatt. Die war gut eingerichtet, genau richtig fĂŒr ihn, und es hingen nicht so viele Erinnerungen daran. Zumindest redete er sich das ein.

“Zu meiner Überraschung hat sich etwas ergeben“, sagte Marion.

 â€žWas denn? Ein KĂ€ufer?“

Marion atmete tief durch. „Nein, verkaufen will ich nicht. DafĂŒr hĂ€ngen zu viel Erinnerungen an dieser Werkstatt. Immerhin war es hier, wo er mir den Heiratsantrag gemacht hat. Wusstest du das?“

Ronan nickte. Patrick hatte ihm die Geschichte hĂ€ufig erzĂ€hlt, da er seine Frau sehr geliebt hatte. 

Marion legte den Kopf schief und schaute ihn aufmerksam an. „Ich möchte nur neues Leben wieder hier hereinbringen. Ich glaube, das hĂ€tte Patrick gefallen.”

Ronan war sich sicher, dass sie damit recht hatte. Trotzdem behagte der Gedanke ihm nicht. Wenn jemand von neuem Leben sprach, dann bedeutete das meistens VerĂ€nderung und wenn es nach ihm ging, dann konnte hier alles so bleiben. „Dann willst du vermieten?”

“So etwas in der Art”, gab Marion zu.

Ronan seufzte. „Und da hast du an mich gedacht? Ich habe schon eine Werkstatt und das weißt du auch.“

Wieder schnalzte Marion mit der Zunge. „NatĂŒrlich hab ich nicht an dich gedacht. Mir ist vollkommen klar, dass deine Werkstatt jetzt viel besser ist als diese hier. Vor allem, da du direkt im Craftsmen Corner bist und dich jederzeit mit deinen Freunden austauschen kannst. Das tut dir gut. Ich will gar nicht, dass du weit weg von ihnen bist.”

Ronan musste schmunzeln. Marion klang manchmal wie seine Mutter, oder so, wie seine Mutter hÀtte sein sollen, aber nie gewesen war.

“Kommst du endlich zur Sache, Marion? Wenn ich die Werkstatt nicht mieten soll, wofĂŒr hast du mich dann hergeholt? Damit du mir sagen kannst, dass du einen neuen Möbeltischler in den Ort holen willst? Ich mache mir keine Sorgen um Konkurrenz.”

Marion lachte auf. „DarĂŒber mache ich mir auch keine Sorgen. Wenn die dir Konkurrenz machen, dann wĂŒrde ich mich fragen, was Patrick dir eigentlich beigebracht hat.“

“Sie? Dann sind es also mehrere?“

Ronan wusste nicht genau, warum es ihn so störte, dass möglicherweise andere Menschen hier arbeiten wĂŒrden. Ihm wĂ€re lieber, wenn dieser Ort immer so bleiben wĂŒrde, wie er gewesen war. Manche Dinge sollten sich nicht Ă€ndern.

Marion verschrĂ€nkte die Arme. “Du hĂ€ttest wirklich zu dieser Dorfversammlung kommen sollen. Da hab ich alles erklĂ€rt. Obwohl, damals war es nur eine Idee, und ich hatte die Bewerbung gerade rausgeschickt. Erst seit kurzem ist es offiziell.”

Ronan verschrĂ€nkte ebenfalls die Arme und drehte sich zu ihr um. “Was ist offiziell?” Manchmal sprach sie in RĂ€tseln und es machte ihn wahnsinnig.

Allerdings war er sich nicht sicher, ob er hören wollte, was Marion ausgeheckt hatte. Bestimmt wieder etwas total VerrĂŒcktes. Das war einer der GrĂŒnde, warum er nicht zu den Gemeindeversammlungen ging. Dann wurde er nĂ€mlich ganz oft in solche Sachen hineingezogen, um die er besser einen großen Bogen machte. Aber anscheinend schaffte Marion das auch, indem sie ihn einfach hinterher heimsuchte.

“Das Projekt.”

“Was fĂŒr ein Projekt?”

“Also, es gibt Projekte, die werden von der EU gefördert”, sagte sie und klang dabei sehr wichtig.

“Das weiß ich. Aber was hat das mit der Werkstatt zu tun?”

“Nun ja, es gibt ein EU-gefördertes Projekt, in dem Jugendliche mit Holz arbeiten sollen. Und fĂŒr dieses Projekt wurde ein Standort gesucht. Ich habe fĂŒr Emerald Cliffs eine Bewerbung losgeschickt, und wir sind es geworden.”

Ronan zog eine Augenbraue hoch. “GlĂŒckwunsch.”

“Danke schön! Ja, ich bin sehr glĂŒcklich, dass wir es geworden sind. Das ist schon eine besondere Auszeichnung. Soweit ich weiß, haben sich sehr viele StĂ€dte und Gemeinden beworben, aber sie haben Emerald Cliffs ausgesucht. Dabei weiß ich noch nicht mal genau, warum. Meine Bewerbung hat sicherlich ein paar LĂŒcken gehabt. Vermutlich hĂ€tte ich nie gedacht, dass wir es werden, aber ich wollte es einfach probieren.“ Sie redete immer schneller und er hörte, dass sie nervös war.

„Willst du mir sagen, dass das Projekt hier stattfinden soll?“

Erleichtert seufzte Marion. “Genau so ist es. Das Gute ist, dass ich diese Werkstatt anbieten kann und sie schon voll eingerichtet ist.”

“Die Sachen sind alle ziemlich veraltet”, wandte Ronan ein.

“Das stimmt. Und da kommst du ins Spiel.”

Ronan stöhnte und wischte sich ĂŒbers Gesicht. “Ich habe keine Zeit.”

“NatĂŒrlich hast du Zeit dafĂŒr. Ich weiß, dass deine AuftragsbĂŒcher gut gefĂŒllt sind. Aber ich weiß auch, dass dir solche Dinge am Herzen liegen.”

“Was fĂŒr Dinge? Mir liegt nichts am Herzen.” Die Worte kamen automatisch, obwohl sie nicht stimmten.

Marion wurde ernst. “In dem Projekt arbeiten Jugendliche mit, die es bisher schwer gehabt haben im Leben.”

Ronans Brust zog sich zusammen, als ob jemand ein Band darum geschnĂŒrt hĂ€tte. Er wollte nicht mit ihr darĂŒber sprechen, auch wenn sie eine der wenigen Personen war, die fast seine gesamte Lebensgeschichte kannte.

“Du meinst also Jugendliche, die straffĂ€llig geworden sind? ‘Jugendliche, die es schwer gehabt haben’ ist doch immer nur eine schöne Umschreibung dafĂŒr?“

Marion schĂŒttelte schnell den Kopf. “Nein, so ist es nicht. Soweit ich weiß, ist niemand von ihnen verurteilt. Aber sie kommen aus Familien, in denen nicht alles rund lĂ€uft.”

Eine Weile schauten sie sich schweigend an, und Ronan wartete nur darauf, dass sie hinzufĂŒgte “Familien wie deine”, aber das sagte sie nicht. Musste sie auch gar nicht, denn sie wussten es beide. Die unausgesprochenen Worte hingen schwer in der Luft.

“Du hast dich also fĂŒr ein Projekt beworben, das schwierige Jugendliche hier nach Emerald Cliffs holt. Wissen die anderen davon?”, fragte er.

“Ja, ich habe es auf der Gemeindeversammlung vorgestellt.”

“Und keiner hat was dagegen?”, fragte Ronan.

Marion zögerte, und ihre Stimme klang nicht ganz ĂŒberzeugt. Ronan ahnte, dass sie das Projekt vielleicht ein bisschen schöngeredet hatte, wie sie es manchmal tat.

Marion zog eine Grimasse. “Ich fĂŒrchte, die meisten haben nicht damit gerechnet, dass wir wirklich den Zuschlag bekommen, weil meine Bewerbung wirklich ein bisschen dĂŒrftig war.”

Das entlockte Ronan fast ein LĂ€cheln. “Zumindest bist du ehrlich.”

Marion nickte. “Das bin ich meistens. Und deswegen sage ich dir jetzt auch, dass ich unbedingt deine Hilfe brauche. Ganz ehrlich.“

“Ich habe keine Zeit fĂŒr sowas”, sagte Ronan. “Ich habe genug mit meinem GeschĂ€ft zu tun.” Trotzdem mochte er den Gedanken, dass Marion sich immer noch fĂŒr Jugendliche in Not einsetzte. Auch wenn das mittlerweile anscheinend in Projekten organisiert war und von der EU gefördert wurde. Wie sonderbar. Aber es wĂ€re wirklich in Patricks Sinne.

“Ich weiß”, sagte Marion, “und es geht auch gar nicht darum, dass du das Projekt leitest. Das machen zwei erfahrene Leute aus Dublin, die schon lange mit den Jugendlichen arbeiten. Es geht darum, dass du hilfst, die Werkstatt soweit auf Vordermann zu bringen, damit sie sie benutzen können.”

Ronan schaute sich um. Staub tanzte in den Sonnenstrahlen, die durch die schmutzigen Fenster fielen. “Das wird nicht so einfach. Und vor allem teuer.”

“Wie teuer?”, fragte Marion.

“Nun, wir mĂŒssen einige der Maschinen ĂŒberholen und ein paar neue Materialien anschaffen.”

“Kein Problem”, sagte sie. “Das Projekt hat die Gelder, um so etwas zu machen. Sie sparen sogar noch, weil wir hier schon diese Werkstatt haben. Sie hĂ€tten auch eine ganz neue einrichten können.”

“Ich glaube nicht, dass das hier ein guter Ort fĂŒr Jugendliche ist. Vor allem nicht so viele.“

„Soweit ich weiß, sind es nur ein paar. Zumindest in der ersten Runde.“

„In der ersten Runde?“ Das wurde ja immer besser.

„Wenn es gut lĂ€uft, dann werden sie es vielleicht wiederholen.“

Ronan seufzte und schĂŒttelte den Kopf. „Das hier ist eine echte Werkstatt. Wenn eine Gruppe von Jugendlichen aus Dublin hierherkommt und sich einfach austobt, weil sie denken, das ist ein Spielplatz, weil sie sowas mal auf Social Media gesehen haben, dann wird es gefĂ€hrlich. Vermutlich denken sie, dass sie alles können.“

Marion legte den Kopf schief und sagte nichts, aber in ihrem Schweigen lag so viel Bedeutung. Ronan wusste, was sie ihm klarmachen wollte. Er hatte am Anfang auch gedacht, dass er alles könnte und hier bei Patrick war der beste Ort gewesen, um zu lernen, dass er nicht alles konnte. Es hatte ihn gut aufs Leben vorbereitet. Ach verdammt. Er hasste es, wenn sie recht hatte.

Marion rĂ€usperte sich. „Genau dafĂŒr sind ja die Projektleiter da. Die haben das alles im Griff. Es geht nur darum, dass die Werkstatt so vorbereitet ist, dass es fĂŒr die Jugendlichen sicher ist und sie gleich anfangen können zu arbeiten. Dass sie hier fĂŒr ein paar Wochen einen Ort finden, an dem sie etwas gestalten können mit ihren eigenen HĂ€nden, auf das sie stolz sein können. Es gibt so wenig Dinge in ihrem Leben, auf die sie stolz sein können.”

Ronan biss die ZĂ€hne zusammen. Seine Kiefer schmerzten von der Anspannung. Marion wusste genau, welche Worte sie benutzen musste, um ihn herumzukriegen. Aber das wĂŒrde er ihr niemals sagen. Er war damals auch so stolz auf sein erstes StĂŒck gewesen.

“Ich halte es trotzdem fĂŒr keine gute Idee.”

Marion seufzte. “Aber das Projekt kommt so oder so. Wenn du mir hilfst, die Werkstatt vorzubereiten, wĂŒrde ich mich freuen. Ansonsten mache ich das alleine, oder ich frag die anderen Jungs. Brendan und Finn helfen mir bestimmt gern.”

Ronan atmete tief durch. NatĂŒrlich konnten seine Freunde die Werkstatt auch herrichten. Aber er wollte es nicht. Das hier war sein Zuhause gewesen. Die anderen waren bei Old Mike gewesen. 

Er drehte sich zu Marion um. „Weiß Mike eigentlich davon? Er könnte dir helfen.“

Der Ausdruck auf Marions Gesicht verdunkelte sich ein wenig. „Er war der erste den ich gefragt habe. Noch bevor ich die Bewerbung rausgeschickt habe.“

„Lass mich raten. Er hat gesagt, dass du das selbst entscheiden musst.“ Er kannte seinen alten Mentor und Patricks Bruder zu gut. Er mischte sich niemals in solche Dinge ein. Und obwohl er Finn, Liam und Brendan und irgendwie auch Connor unter seine Fittiche genommen und sie handwerklich ausgebildet hatte, war er sehr eigen. Er kam so gut wie gar nicht mehr aus seinem Cottage und wenn er und die anderen nicht jeden Sonntag zu ihm zum Tee gehen wĂŒrden, hĂ€tten sie ihn bestimmt seit Monaten nicht mehr zu Gesicht bekommen.

„Mein Schwager sucht sich gern selbst aus, wem er hilft.“ Sie seufzte. „Und das ist ja auch in Ordnung so. Außerdem habe ich das GefĂŒhl, dass seine Arthritis wieder schlimmer geworden ist. Er konnte nicht einmal mehr einen Teebecher aus dem Regal holen. NatĂŒrlich hat er so getan, als ob er es nur nicht wollte.“

Ronan horchte auf. Mikes Arthritis war etwas, was er und die anderen genau beobachteten. Sie versuchten, ihm zu helfen, wo sie konnten, aber Mike war nicht bekannt dafĂŒr, dass er gern Hilfe annahm. Vielleicht konnten sie nĂ€chstes Mal, wenn sie da waren, heimlich die Regale so umsortieren, dass Mike besser an die Tassen rankam. Er wĂŒrde es heute Abend mit den Jungs besprechen, wenn er sie sah.

Marion riss ihn aus seinen Gedanken. „Also, was ist jetzt? Hilfst du mir?“

Ach ja, das Projekt. Das hatte er schon wieder verdrĂ€ngt. „Lass mich wenigstens darĂŒber nachdenken.”

Marion strahlte, als ob sie schon gewonnen hĂ€tte. Ronan hob den Zeigefinger. “Ich habe noch nicht ja gesagt. Ich habe nur gesagt, ich denke darĂŒber nach.”

“Ich weiß. Aber könntest du vielleicht schnell darĂŒber nachdenken?”

“Und warum?”

“Weil das Projekt schon bald beginnt. Die Jugendlichen werden in ungefĂ€hr einer Woche hier eintreffen, vielleicht auch schon frĂŒher. Ich bin mir nicht sicher, wie die PlĂ€ne der Projektleiter sind.”

UnglĂ€ubig schaute Ronan sie an. „In einer Woche schon? Ich dachte, solche Projekte mĂŒssen sehr lange geplant werden.”

“Ja, ich war auch ĂŒberrascht. Der Anruf kam gestern, und die Projektleiterin hat sich dann schon auf den Weg gemacht, damit sie alles vorbereiten kann.”

“Das klingt ja sehr kurzfristig. Hat das wirklich alles Hand und Fuß?”, fragte Ronan.

“NatĂŒrlich hat es das. Es ist ein EU-Projekt, das sag ich doch schon. Obwohl ich zugeben muss, es kann doch nicht sein, dass sie die Zusage bekommen und die Projektleiterin noch am gleichen Tag anreist. Da stimmt doch was nicht. Nun ja, wir werden es bald erfahren.“

„Das klingt wirklich merkwĂŒrdig.“ Er sollte die Finger davon lassen. Aber dann wĂŒrde Marion allein mit der Arbeit dastehen. Sie konnte definitiv nicht allein die Werkstatt einrichten.

Marion biss sich auf die Unterlippe. „Nun, vielleicht ist es so, dass sie das erst in einem anderen Ort geplant hatten und das dort nicht geklappt hat. Dann haben sie sich fĂŒr uns entschieden. Und ich habe möglicherweise vergessen zurĂŒckzurufen, und das war meine Schuld. Deswegen ging alles ein wenig Holterdipolter.“

Ronan seufzte. Er konnte nicht anders, als den Kopf zu schĂŒtteln. Marion war bekannt dafĂŒr, dass sie manchmal ein wenig chaotisch war. Sie hatte die besten Ideen, konnte riesige Events auf die Beine stellen und Menschen begeistern, aber fĂŒr Ordnung und Struktur war sie nicht bekannt. Vermutlich war die Zusage schon vor Wochen schriftlich bei ihr eingetroffen, und sie hatte den Brief einfach nicht geöffnet.

“Und was habe ich mit dem Projekt ĂŒberhaupt zu tun?”

Marion beobachtete ihn genau. Ihre Augen glĂ€nzten hoffnungsvoll. “Du siehst also meine verzweifelte Notlage. Dann hilfst du mir?”

“Das hab ich nicht gesagt.” Aber er wusste bereits, dass er nachgeben wĂŒrde.

“Bitte, Ronan. Es ist mir wirklich wichtig. Damals, als Patrick dich hier aufgenommen hat, war es das Schönste fĂŒr ihn, dass er dir auf diese Art und Weise helfen konnte. Und ich möchte das Projekt in seinem Gedenken nach Emerald Cliffs holen. Ich weiß, dass es ihm Freude gemacht hĂ€tte. Es wĂ€re genau das, was er selber vielleicht ins Leben gerufen hĂ€tte, wenn er es gekonnt hĂ€tte.”

Ronan stĂŒtzte sich auf der Werkbank ab und atmete tief durch. NatĂŒrlich wusste er, dass sie recht hatte. Marions Worte trafen ihn wie Pfeile und die Erinnerungen an Patrick ĂŒberwĂ€ltigten ihn fĂŒr einen Moment. Er biss die ZĂ€hne zusammen, um den Schmerz zu vertreiben.

“Es wĂŒrde mich wirklich sehr freuen, wenn du mir hilfst.” Ihre Stimme war ein wenig weicher.

“Nur aufrĂ€umen?”, fragte er.

“Nur aufrĂ€umen”, bestĂ€tigte Marion. “Nicht mehr. Die beiden Projektleiter haben alles im Griff. Es sind ein Mann und eine Frau, und sie betreuen die Jugendlichen. Die Frau kĂŒmmert sich um die MĂ€dchen, der Mann die Jungs.”

“Wie alt sind die?”

“Die Projektleiter? Das weiß ich nicht.“ Sie sagte es mit einem Augenzwinkern und Ronan war ihr dankbar dafĂŒr, dass sie die Stimmung wieder ein wenig auflockerte. 

„Die Jugendlichen sind ungefĂ€hr vierzehn bis siebzehn“, fĂŒgte sie hinzu.

Ronan atmete tief durch. Sein Magen zog sich zusammen. Vierzehn war er auch gewesen, als er das erste Mal bei Patrick in der Werkstatt gewesen war. Als sein Leben eine Wendung zum Besseren genommen hatte.

“Also gut. Ich rĂ€ume auf, zumindest so, dass sie sich hier umschauen können. Oder hast du es ihnen schon gezeigt?”

Marion zögerte. “Nein, noch nicht. Aber möglicherweise kommt die Projektleiterin gleich vorbei. Ich hatte gehofft, dass du ja sagst, bevor sie hier auftaucht.“

“Was? Sie kommt jetzt gleich? Aber die Werkstatt ist ĂŒberhaupt nicht bereit.“

Marion winkte ab. „Das ist nicht weiter schlimm. Es geht ja nur darum, dass sie einen Eindruck gewinnt, wie es hier aussieht und was daraus noch werden kann. Ich glaube, sie hat die Vorstellungskraft dafĂŒr.”

Ronan wischte sich ĂŒbers Gesicht. Eigentlich hatte er noch den Tisch lackieren wollen, den er gerade in seiner Werkstatt restaurierte. Das musste dann warten. „Also gut, dann werde ich mich mal an die Arbeit machen. Aber ich kann nichts versprechen. Ich muss erst einmal prĂŒfen, ob die Werkzeuge und Maschinen ĂŒberhaupt noch einsatzbereit sind. Vermutlich werden wir das meiste aussortieren.“

Marion lĂ€chelte erleichtert. Ihre ganze Haltung entspannte sich. “Ich wusste, dass ich auf dich zĂ€hlen kann. Vielen Dank.”

In diesem Moment klopfte es an der TĂŒr. Ronan schloss die Augen und unterdrĂŒckte einen Fluch. Das musste die Projektleiterin sein. Wieso war er heute morgen ĂŒberhaupt hergekommen und hatte sich von Marion ĂŒberreden lassen. Er mochte solche halbgaren Sachen nicht. Das hier wĂŒrde alles durcheinander bringen. 

Doch ein kleiner Teil in seinem Herz war zufrieden. Die Werkstatt wĂŒrde wieder Jugendlichen helfen. Das war gut so. Er hoffte sehr, dass die es auch zu schĂ€tzen wissen wĂŒrden.

* * *

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46 Gedanken zu „Meet me in Ireland – Kapitel 2“

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  2. Ursula Schrader

    Hallo Julia, das ist ja schon ein spannender Einstieg!
    Ich bin gespannt auf weiteres……
    Danke und liebe GrĂŒĂŸe
    Ursula

  3. Hallo Julia, ich war schon am Strand drĂ€ngen und warte auf mehr Lesestoff. Liebe GrĂŒĂŸe Gaby

  4. Hallo, ich freue mich riesig, dass es wieder einen einen einen neuen Roman von Dir gibt.
    Danke dafĂŒr und liebe GrĂŒĂŸe.
    Gisela

    1. Liebe Gisela,
      mich auch – es macht solchen Spaß das zu schreiben.
      Danke fĂŒrs Mitlesen!
      Liebe GrĂŒĂŸe,
      Julia

  5. Hallo Julia, die ersten Seiten sind sehr vielversprechend. Ich freue mich schon auf die :Fortsetzung.
    Danke und liebe GrĂŒĂŸe in die Pfalz
    Karin

    1. Hallo Julia,
      Das liest sich einfach so gut,wie die anderen Geschichten die ich von Dir gelesen habe und bin sehr gespannt wie es weitergeht.
      Vielen Dank fĂŒr die schönen Stunden die ich mit dem Lesen verbringen durfte.
      😍 Ulrike

  6. Julia SĂĄnchez-Haas

    Hi Julia,
    der Einstieg ist so vielversprechend, dass ich mit grĂ¶ĂŸter Spannung darauf warte, wie es wohl weitergeht. Du weißt ja – fĂŒr dich und deine BĂŒcher lerne ich GĂ€lisch, um mich den Protagonisten noch nĂ€her zu fĂŒhlen… ;-)) VlG

    1. Liebe Julia,
      das ist eines der grĂ¶ĂŸten Komplimente und ich finde es so schön!
      Freut mich, dass Dir der Anfang gefÀllt.
      Alles Liebe,
      Julia

  7. Hallo liebe Julia, ich bin begeistert und freue mich auf die Fortsetzung dieser Geschichte. Einfach schön zu lesen!!
    Liebe GrĂŒsse

    1. Liebe Ruth,
      das freut mich sehr – danke fĂŒr das Kompliment.
      Und danke auch fĂŒrs Mitlesen!
      Alles Liebe,
      Julia

    1. Liebe Brigitte,
      das kannst Du auch sein – es macht auf jeden Fall viel Spaß, es zu schreiben.
      Alles Liebe,
      Julia

  8. Ein sehr schöner Einstieg des Romanes. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht. Ich freue mich auf Ireland.

    1. Danke, liebe Manuela! Wir werden es uns richtig nett in Irland machen.
      Alles Liebe,
      Julia

  9. wird sicherlich sehr spannend. Freue mich schon auf die nÀchsten Kapitel.
    Liebe GrĂŒĂŸe aus Oggau im Burgenland

    1. Liebe Ingrid,
      wie schön, dass Du mitliest! Das freut mich sehr.
      Und danke fĂŒrs Kompliment.
      Alles Liebe,
      Julia

  10. Barbara Stiglbauer

    Ich freue mich schon auf nÀchste Woche bei diesem tollen E instieg
    Liebe GrĂŒĂŸe

    1. Das freut mich sehr, liebe Barbara!
      Danke fĂŒrs Mitlesen und liebe GrĂŒĂŸe,
      Julia

  11. Hallo Julia, du hast mich wieder sehr neugierig gemacht und gleich mit den ersten Zeilen in den Bann gezogen, ich freue mich jetzt schon darauf wie es weitergeht…
    Liebe GrĂŒĂŸe aus dem Saarland sendet dir Tina

  12. Annelie Frietsch

    Hallo Julia,
    ein schöner Anfang. Ich bin begeistert und freue mich schon auf den nÀchsten Newsletter

  13. Hallo Julia, spannend von Anfang an… und soo ein schönes Bild, wie Ronan mit dem Otter spielt . Ich mag die beiden jetzt schon 🙂

    1. Liebe Gaby,
      oh, das freut mich sehr! Otter sind meine Lieblingstiere und der hat sich da einfach in die erste Szene geschlichen.
      Liebe GrĂŒĂŸe,
      Julia

  14. Liebe Julia,
    so ein liebevoller Beginn deines neuen Romans. Ich bin schon sehr neugierig auf die weitere Entwicklung der Story und freue mich auf die Fortsetzungen.
    Liebe GrĂŒĂŸe von der Ostsee
    Christel

    1. Liebe Christel,
      oh, danke schön! Das ist ein tolles Kompliment.
      Danke fĂŒrs Mitlesen und liebe GrĂŒĂŸe zurĂŒck an die Ostsee,
      Julia

  15. Heidi von Gualtieri-Rehmann

    Hallo Julia,
    der Anfang ist sehr vielversprechend und ich bin gespannt, wie es weitergeht! Du hast immer tolle Ideen fĂŒr deine BĂŒcher.

    1. Liebe Heidi,
      danke Dir, das freut mich sehr! Und danke fĂŒr das liebe Kompliment,
      Alles Liebe,
      Julia

  16. Oh mennooo, schon zu Ende das Kapitel 😉 Ich freu mich schon auf die nĂ€chsten….
    Go raibh maith agat a chara IĂșilia
    Gruß Eva

    1. Liebe Eva,
      oh, danke fĂŒr den schönen gĂ€lischen Dankesgruß – you made my day!
      Alles Liebe und danke fĂŒrs Mitlesen,
      Julia

  17. Liebe Julia,
    Das ist ein schöner Anfang und wird bestimmt wieder eine tolle Geschichte.
    Ich kann es kaum erwarten.

    LG Carmen

    1. Liebe Carmen,
      danke Dir! Wie schön, dass Du mitliest – das freut mich wirklich sehr!
      Alles Liebe,
      Julia

  18. Hallo Julia!
    Schön, dass du uns nach Irland entfĂŒhrst und uns schon etwas in dein Buch hinein schnuppern lĂ€sst. Ich freue mich darauf, wie es weiter geht! LG Monika

    1. Liebe Monika,
      immer gern – ich mag Fortsetzungsromane sehr!
      Und danke, dass Du mitliest.
      Alles Liebe,
      Julia

  19. Hallo Julia.
    Der Anfang der neuen Serie ist schon sehr spannend und ich war schon mit am Strand und half bereits in der Werkstatt. Bei deinen ErzÀhlungen kann ich immer so schön eintauchen und ich freue mich auf das nÀchste Kapitel.
    Liebe GrĂŒĂŸe aus dem Westerwald 😊

    1. Liebe Elke,
      oh, das freut mich sehr! Danke fĂŒrs Mitlesen!
      Alles Liebe und GrĂŒĂŸe in den Westerwald,
      Julia

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